Ursula von der Leyen in Amberg

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Alois Karl besuchte Bundesministerin der Verteidigung Ursula von der Leyen neben den Standorten Weiden und Schwarzenfeld die Garnisonsstadt Amberg. MdB Karl nahm, neben dem Bezirksvorsitzenden des CSU-Arbeitskreises für Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) Andreas Otterbein und den CSU-Listenkandidaten zur Bundestagswahl Michaela Frauendorfer und Stefan Meier, die Ministerin in Empfang.
Ein Thema war die Verlegung des Brigadestabs Panzerbrigade 12 nach Cham. Oberbürgermeister Michael Cerny schnitt das Thema bei der Gesprächsrunde im Kummert-Sudhaus in der Raigeringer Straße an. Die Antwort der Bundesministerin der Verteidigung und stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden fiel kurz und nüchtern aus: „Ich kann verstehen, wie schwer und bitter das für Amberg gewesen ist“, sagte von der Leyen. Für viele Regionen Deutschlands habe es ähnliche Entscheidungen gegeben. Aber: „Es wird Sie nicht trösten. Die Reform wird durchgezogen. Das ist nicht schön für Ihre Region.“. Jetzt gelte es, den Tatsachen ins Gesicht zu sehen.
Im Weiteren ging die Bundesministerin der Verteidigung auf die Herausforderungen der Bundeswehr ein. Dazu zählte sie auch die Aufgabe, sich und das ganze Land vor Cyber-Angriffen zu schützen. Die Bundeswehr verstärke sich deswegen personell. Aber auch materiell werde sich in den nächsten Jahren viel tun. Hierbei gehe es darum, als verlässlicher Partner im NATO- Bündnis aufzutreten. Dies werde unter anderem auch gerade jetzt im Baltikum unter Beweis gestellt.

Der Bezirksvorsitzende des Arbeitskreises für Außen- und Sicherheitspolitik ging dann auf die Personalentwicklungen ein. Er merkte an, dass zurzeit viel Geld in die Hand genommen würde, um Soldaten zu verpflichten. Die Personalinitiative zeige Wirkung! Man möge hierbei jedoch nicht die erfahrenen Berufssoldaten vergessen. Hier würden Dienstzeitverlängerungen ausgesprochen, ohne die notwendige Motivation zu schaffen.
Bezirksvorsitzender Otterbein führte weiter an, dass er sich freue, dass die Bundesministerin der Verteidigung auf ihrer Sommerreise in der Oberpfalz mit Mitgliedern des ASP aus Weiden, Schwandorf, Regensburg, Cham und Amberg ins Gespräch gekommen sei.

Mit einem „Vergelt‘s Gott“ und einem Geschenkkorb von MdB Karl ging es dann weiter in den Regierungsbezirk Franken.

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